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regioaktiv 01.05.08
"Nobody Move, Nobody Get Hurt" war 2006 einer dieser Songs, zu denen man sich einfach bewegen musste. Urheber dieses Hits waren We Are Scientists, die jetzt zwar nur noch zu zweit sind, aber trotzdem ein neues Album am Start haben. Seit Ende April sind sie viermal live in Deutschland zu erleben, unter anderem auch im Karlstorbahnhof Heidelberg. Als Support haben sie die Frankfurter Band Velveteen dabei. Und wir unsere Kamera.
Velveteen aus Frankfurt hatten den Abend schon kraftvoll eröffnet. Diese Band, die einen kurzen Draht zu Notwist aufweisen kann und auch schon mit Slut, Readymade und anderen berühmteren Kollegen auf der Bühne stand, kann sich seit ihrem jüngsten Album nicht vor Vergleichen mit Death Cab for Cutie retten. Live jedoch dominieren ihre gewaltig schönen Gitarrenwände, der extrem druckvolle Bass, der die Harmonien zu jeder Zeit im Griff hat, und der eingängige Gesang von Carsten Schrauff. Dies paaren sie mit souveräner Ausstrahlung. So souverän sind sie sicher auch dem A&R eines Major-Labels gegenüber getreten, der von ihnen gefordert haben soll: "hittiger, das muß noch hittiger". Nein. Velveteen überzeugten in Heidelberg genau so, wie sie sind.